Wankendorfer
Baugenossenschaft für
Schleswig-Holstein eG
Kirchhofallee 21–23 · 24103 Kiel
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Billig = Günstig? Unsere Tipps, damit Sie bei Billigflügen nicht unsanft landen!
Für 19 Euro zum Shoppen nach London, für 29 Euro an Mallorcas Strände? Dafür kommt man ja nicht mal mit dem Zug an den Rhein! Billigflieger haben inzwischen eine feste Fangemeinde, die sich per Jet zur nächsten Party fliegen lässt und von Kurztrip zu Kurztrip düst. Wer nicht so erfahren ist, kann teure Überraschungen beim Buchen eines Mega-Schnäppchen erleben. Damit Ihnen das nicht passiert, hier unsere Tipps.
Der wichtigste: Lassen Sie sich nicht täuschen! Der in Anzeigen oder auf Plakaten beworbene Preis ist nicht der Endpreis. Anders als bei allen Produkten und Leistungen, die Sie kaufen, werben Billigflieger mit Nettopreisen. Hinzu kommen Aufschläge, Gebühren und Steuern – bei manchen Anbietern ist noch nicht mal die Mehrwertsteuer im Angebotspreis enthalten! Durch diverse Aufschläge klettert der ursprüngliche Preis nicht selten auf das Doppelte und Dreifache. Deshalb lohnt in jedem Fall ein gründlicher Preisvergleich der Endpreise verschiedener Airlines, damit man wirklich das günstigste Ticket bucht. Aber nicht nur das Ticket selbst ist ein Reisekostenfaktor. Oft fliegen Billig-Fluglinien außerhalb liegende Flughäfen an. Wie sind von dort die Verbindungen zu Ihrem eigentlichen Reiseziel? Bestehen zeitlich und preislich günstige Anschlüsse? Müssen Sie eine Übernachtung einplanen? Leicht steigen die Kosten dadurch nochmals in die Höhe!
Diese Zuschläge und Gebühren sind üblich: Mehrwertsteuer (bis 31.12. 16%, danach 19%), Luftsicherheitsgebühr für Sicherheitskontrollen (zwischen 2 und 10 Euro), Flughafengebühren, Start- und Landeentgelte, Passagierentgelte (ca. 5 bis 20 Euro), Sicherheitsentgelte, Abstellentgelte, Entgelte für Bodenverkehrsdienst- und Infrastruktureinrichtungen, Versicherungen. Eine gesetzliche „Flughafensteuer“ gibt es übrigens nicht, auch wenn „Airport-Tax“ gern als Zuschlag genannt wird. Außerdem: Kerosin- und Gepäckzuschläge. Prüfen Sie, wie viel Freigepäck Sie mitnehmen dürfen, denn das variiert von Airline zu Airline. Über- oder Sondergepäck kann teuer werden, deshalb am besten vorher klären. Auch für die Zahlung selbst werden häufig Bearbeitungsgebühren erhoben. Ob und wie viel ist oft nur schwer zu ermitteln. In jedem Fall lohnend: Sich auf der Website des Anbieters über seine Geschäftsbedingungen zu informieren oder die „Fragen und Antworten“ (FAQ) zu studieren!
Woran wird bei Billigfliegern gespart? Kurz gefasst am Komfort, nicht an der Sicherheit. Verpflegung an Bord gibt es gegen Bezahlung, die Sitze stehen enger, es gibt keine Sitzplatzreservierung. Sie buchen im Internet (per Telefon wird es teurer) und erhalten kein Ticket, sondern eine Buchungsnummer. Diese sollten Sie beim Fliegen als Nachweis immer bei sich führen. Das Minus an Komfort bekommen Sie auch zu spüren, wenn Sie mehrere Billigflüge zu einer längeren Route zusammenstellen. Ihr Gepäck wird nicht automatisch weitergeleitet, sondern Sie müssen es jeweils abholen und wieder neu einchecken. Planen Sie deshalb für das Umsteigen etwa 2 Stunden zwischen Ankunft und Weiterflug ein! Auch durch die Nutzung von außerhalb liegenden und regionalen Flughäfen werden Kosten gespart. Hier werden geringere Gebühren erhoben und die Verweilzeit der Flugzeuge ist kürzer (und damit preiswerter) als bei Großflughäfen. Wenn man sich dieser Bedingungen bewusst ist, kann man mit Billigfliegern unbesorgt günstig reisen. Daran, dass die Preise künftig transparenter werden und Bruttopreise angegeben werden müssen, arbeitet die EU. Schon bald wird eine entsprechende Verordnung verabschiedet. Bis dahin gilt: Haarscharf kalkulieren, das Kleingedruckte lesen und erst dann abheben!
Extra-Tipp: Unter www.billig-flieger-vergleich.de finden Sie schnell die günstigste Verbindung.
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