Wankendorfer
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Keep cool: Lebensmittel im Kühlschrank richtig lagern
Gerade in der warmen Jahreszeit ist der Kühlschrank oft voll belegt. Doch wie macht man es am besten, damit die jeweiligen Lebensmittel frisch und möglichst lange haltbar bleiben? Dazu ein paar praktische Tipps. Wenn man sie beherzigt, hat man nicht nur das Beste dafür getan, die Nährstoffe zu erhalten, sondern auch, gesundheitliche Gefahren zu vermeiden, die von Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen ausgehen können.
Tipp 1: Beachten Sie immer das Mindesthaltbarkeitsdatum der Vorräte und werfen Sie „Überfälliges“ konsequent weg.
Tipp 2: Nutzen Sie das „Temperaturgefälle“ in Ihrem Kühlschrank richtig. Im obersten Fach liegt die Temperatur bei acht Grad Celsius. Dorthin gehören zubereitete Speisen, Räucherwaren, Käse, Marmelade, aber auch Senf, Ketchup und Dressings. In der Mitte, bei etwa fünf Grad, sind Milch, Quark und Joghurt am besten aufgehoben. Leicht verderbliche Lebensmittel wie frisches Fleisch oder Fisch und Wurstwaren stellen Sie auf die Glasplatte, denn dort ist es am kühlsten. Diese Lebensmittel kommen sinnvollerweise in Glas- oder Porzellangefäße und werden mit einem Teller oder mit Frischhaltefolie abgedeckt. Dadurch wird auch verhindert, dass Flüssigkeit von Fleisch und Fisch auf andere Lebensmittel tropft. Die Türfächer sind der geeignete Platz für Getränke, Butter und Eier.
Tipp 3: Für Obst und Gemüse ist der Kühlschrank nicht immer „erste Wahl“. Allgemein sollten Obst und Gemüse in getrennte Fächer gelegt und möglichst rasch nach dem Einkauf verzehrt werden. Durch längeres Aufbewahren verlieren die empfindlichen Lebensmittel Vitamin C und Folsäure. Weil Kälte den Geschmack von Zitrus- und Südfrüchten wie Bananen oder Ananas beeinträchtigt, gehören sie – wie Tomaten und Gurken – nicht in den Kühlschrank.
Erspart Bauchschmerzen: der richtige Umgang mit rohem Fleisch
Dass sich über Geflügel, Fleisch und Wild gesundheitsgefährdende Keime in der Küche verbreiten können, wird oft unterschätzt. Die normalen Gepflogenheiten im Umgang mit Lebensmitteln reichen meistens nicht aus, um lästige Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zur Lebensmittelvergiftung zu verhindern. Deshalb sollte man beispielsweise darauf achten, verschiedene Schneidebretter und Messer für Fleisch und die übrigen Zutaten zu verwenden, damit man nicht etwa die Keime von der Entenbrust auf den Rohkostsalat verteilt. Essen Kinder oder abwehrgeschwächte Menschen mit, sollte für sie das Fleisch in jedem Fall voll durchgegart auf den Tisch kommen. Nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung sind Keime auf rohem Fleisch für wesentlich mehr Krankheitsfälle verantwortlich als Salmonellen. Deshalb dran denken: Vorsicht ist besser als Bauchweh!
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