Erster Spatenstich für Wohnungsbau an der Kieler Hörn

Projektgemeinschaft Hörnbebauung beginnt mit Erstellung der Baugruben für den Neubau.

Gemeinsam mit Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer haben Bauherren und Architekten den symbolischen ersten Spatenstich für den Wohnungsbau getätigt. Auf den Grundstücken der Projektgemeinschaft sollen in den kommenden Jahren neue Gebäude entstehen, für deren Gestaltung gemeinsam mit der Stadt ein umfangreiches Workshop-Verfahren umgesetzt wurde.

Bildquelle: Julia Petersen
Bildquelle: Julia Petersen

Erster Spatenstich wurde von allen sehnlichst erwartet

Fast sechs Jahre sind vergangen, seit sich die Gruppe regionaler Unternehmen das erste Mal mit dem Gedanken einer Entwicklung von Wohnbebauung an der Hörn beschäftigt hat. Nach den Verhandlungen zum Grundstückserwerb und einem Workshop-Verfahren zur Gestaltung wurde nun mit der Erstellung der Baugruben begonnen. „Es brauchte seine Zeit“, führt Ulrik Schlenz, Sprecher der Projektgemeinschaft Hörnbebauung, aus und ergänzt: „Das Projekt ist kein ganz einfaches, aber ich hoffe dennoch, dass wir bei etwaigen Folgeprojekten in der Zusammenarbeit mit der Stadt noch schneller werden.“

„Endlich ist es soweit!“, so Schlenz. „Auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen wollten wir das Zusammenkommen zu diesem lang ersehnten Ereignis nicht ausfallen lassen. Wir sind an der frischen Luft und können auch mit der Anzahl der Gäste die behördlichen Auflagen gut einhalten. Mit der Bewältigung der Corona-Pandemie sind andere gesellschaftliche Herausforderungen ja nicht verschwunden und es ist für uns wichtig zu zeigen, dass es hier nun mit großen Schritten weitergeht.“

Bildquelle: Julia Petersen

Wohnen und Arbeiten an der Hörn

Insgesamt werden von allen Beteiligten der Projektgemeinschaft ca. 440 Wohnungen und weitere rund 20 Wohneinheiten in Wohngruppen entstehen. 20 % der Wohnungen werden als öffentlich geförderte Mietwohnungen errichtet. Zusätzlich werden Gewerbeflächen und Flächen für Gastronomie auf einer Bruttogeschossfläche von insgesamt etwa 7.400 m² geschaffen. Parkraum für PKW und Fahrräder der Bewohner verschwinden in Tiefgaragen.

Bildquelle: Oliver Schirg

Auf einem Teilstück des Areals neben der Halle 400 baut die Wankendorfer Baugenossenschaft gemeinsam mit der GWU Eckernförde eG einen Gebäudekomplex, der genossenschaftlich bewirtschaftet wird. Neben klassischen Mietwohnungen entstehen bei beiden Genossenschaften im durchgehenden Sockelgeschoss auch Wohneinheiten im holländischen Stadthausstil. Die Wankendorfer Baugenossenschaft errichtet insgesamt 61 Wohnungen (von denen 33 öffentlich gefördert werden) in zwei Gebäuden.

Projektgemeinschaft Hörnbebauung GbR

Beteiligte Unternehmen und Institutionen:

  1. BPB – Bauträger‐, Projektentwicklungs‐ und Bauerschließungs GmbH, Hamburg
  2. Frank Heimbau Nord GmbH, Hamburg
  3. FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg
  4. Genossenschaftliches Wohnungsunternehmen Eckernförde eG, Eckernförde
  5. Haus‐, Wohnungs‐ und Grundeigentümerverein von Kiel und Umgegend e. V., Kiel
  6. NGEG Norddeutsche Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, Kiel
  7. Reza Ahmed Zirakbash, Kiel
  8. Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig‐Holstein eG, Kiel

Bildquelle: Julia Petersen, Oliver Schirg

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