Ferienspaß mit Lerneffekt

Nachhaltigkeit als Motto für wankendorfer Kinderferiencamp 2019

Kiel/Heidmühlen: Sommerferien auf dem Land mit neuen Freunden, Spaß und spannenden Projekten – das alles bietet das Kinderferiencamp der wankendorfer. Die Baugenossenschaft hat 26 Kinder ihrer Mitglieder auf den Ferienhof am Klint eingeladen, um dort eine abwechslungsreiche Ferienwoche zu verbringen.

26 Kinder verbringen diese Woche auf dem Klinthof in Heidmühlen ihre Sommerferien beim Kinderferiencamp der wankendorfer.

„In diesem Jahr wollen wir das Thema Nachhaltigkeit als Motto im Kinderferiencamp in den Vordergrund rücken, welches auch für die wankendorfer eine zentrale Rolle spielt und über das wir in unserem mittlerweile dritten Nachhaltigkeitsbericht umfassend informieren “ sagt Dr. Ulrik Schlenz, Vorstandsmitglied der wankendorfer. Spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger erfahren die 17 Mädchen und 9 Jungen, wie sie die Welt um sich herum schützen können.

„Die Kinder lernen in der Gemeinschaft unter anderem, wie sie einen Beitrag zur Vermeidung von Müll oder Einsparung von Wasser leisten können “ erklärt Dr. Ulrik Schlenz das Konzept des Rahmenprogramms. Egal ob Plastik im Meer oder Kleidung, die kaum getragen in der Tonne landet - es gibt viele Dinge, die man besser machen kann, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. So basteln die Kinder beispielsweise aus einer alten Jeans, die sie von Zuhause mitbringen, etwas ganz Neues.

Links: Gegessen und geschlafen wird auf dem Klinthof in diesem Jahr in einem großen Zirkuszelt.
Rechts: In diesem Jahr gab es eine besondere Überraschung für Volker Sievers, den Leiter des Klinthofs: Die wankendorfer übergab ihm einen Zuschuss in Höhe von 500 € für die Neuanschaffung eines Ponys, da Lucky, das älteste Pony des Hofes, nun in Rente gehen darf.

Vom 12.-20. Juli nimmt sich das sechsköpfige Pädagogenteam um Volker Sievers sieben Tage lang Zeit für die Kinder und gestaltet ein Programm ganz nach ihren Bedürfnissen. Neben den Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit können sich die Kinder auf dem Hof im Bogenschießen versuchen, Fußball spielen oder Zeit mit den vielen Tieren verbringen. Darüber hinaus unternehmen sie einen Ausflug in den Tierpark Eekholt.

Während des Kinderferiencamps sind Handys und Computer tabu. „Die vermissen die Kinder aber nicht“, weiß Susanne Böckmann von der wankendorfer, die das Projekt bereits seit mehreren Jahren betreut.

Das Besondere in diesem Jahr: alle Kinder schlafen unter einem Dach in einem großen Zirkuszelt, das räumlich in Schlafbereiche für Jungen und Mädchen aufgeteilt ist. In diesem Zelt wird auch gekocht und gegessen. Eine ganz besondere Möglichkeit für die Kinder ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

Bereits zum neunten Mal veranstaltet die wankendorfer das Kinderferiencamp. Die Genossenschaft trägt den Großteil der Kosten. Die Eltern zahlen lediglich einen Eigenanteil von 100 Euro pro Kind.

Links: Natürlich darf die richtige Schminke für eine "Shopping Queen" nicht fehlen!
Rechts: Das Betreuerteam der wankendorfer.

Bildquelle: Johanna Sophie Misfeldt

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