Funktechnik für mehr Sicherheit und Komfort

Der gesamte Wohnungsbestand der wankendorfer wird auf Heizkostenverteiler, Wasserzähler und Rauchwarnmelder der neuesten Generation umgestellt.

Diese Situation kennt wohl jeder: Mindestens einmal im Jahr müssen Sie zuhause sein, damit entsprechend den gesetzlichen Vorschriften Rauchwarnmeldergeprüft sowie Heizkostenverteiler und Warmwasserzähler abgelesen werden können. Das kostet Sie Zeit und ist eventuell auch mit Unannehmlichkeiten verbunden. Beides will die wankendorfer zukünftig vermeiden und deshalb lässt sie bis spätestens Ende Februar 2018 im gesamten Wohnungsbestand elektronische Funk-Erfassungsgeräte der neuesten Generation der Firma Techem Energy Services einbauen. Wo Kaltwasserzähler bereits vorhanden sind, werden auch diese gegen Zähler mit Funkauslesung getauscht. Alle Liegenschaften, die noch keine Kaltwasserzähler haben, werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften bis spätestens Ende 2020 nachgerüstet.


Alles aus einer Hand

Die Umrüstung von Zählern und Rauchwarnmeldern wird pro Wohnung insgesamt circa 30 Minuten dauern. „Bei der Umstellung könnten in Einzelfällen ungeplante Störungen wie beispielsweise defekte Absperreinrichtungen oder Ähnliches auftreten“, erläutert Gregor Bunde, Leiter der Abteilung Hausbewirtschaftung, zuständig für die Umrüstung. Daher hat die wankendorfer die Firma Lambrecht & Lange aus Leezen mit den betreffenden Reparaturen beauftragt. Sie baut bereits die Messgeräte und Rauchwarnmelder im Auftrag von Techem ein und kann so eventuell auftretende Probleme direkt und ohne zusätzlichen Termin beheben.

Parallel zur Umrüstung in den Wohnungen werden die Gebäude mit einem Fernablesesystem ausgestattet, das Verbrauchswerte vollautomatisch übermittelt und die Funktionsfähigkeit der Geräte in regelmäßigen kurzen Zeitabständen prüft. „Sobald das System erkennt, dass ein Gerät defekt ist oder entfernt wurde, wird sich die Firma Techem direkt – ohne weitere Einbindung der wankendorfer – an die Mieter wenden, um die Ursache für die Störung zu ergründen“, erklärt Bunde.


Eigene Verbrauchswerte online einsehen

Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, bietet das moderne System den Mietern außerdem die Möglichkeit, sich die Verbrauchswerte der eigenen Wohnung jederzeit über ein Bewohnerportal im Internet anzusehen. „Jeder, der das System nutzen möchte, sollte sich bei uns melden und seine aktuelle E-Mail-Adresse bekanntgeben“, rät Bunde. Rechtzeitig zum Start des Systems erhalten die Benutzer ihre persönlichen Zugangsdaten dann per E-Mail. Datensicherheit und Datenschutz sind dabei selbstverständlich gewährleistet.


Höhere Sicherheit durch mehr Rauchwarnmelder

Zusätzlich zu den Verbrauchszählern werden die Rauchwarnmelder durch funkinspizierbare Geräte mit detektierender Umfeldüberwachung getauscht und die derzeit nach der Landesbauordnung vorgesehene Mindestausstattung wird aus Sicherheitsgründen auf eine Vollausstattung angehoben. Dann werden alle Räume und Flure, bis auf Küche, Bad und Abstellkammer mit einem Melder ausgerüstet sein. Sowohl die höhere Anzahl von Rauchwarnmeldern als auch die neue Technik selbst steigern die Sicherheit in den Wohnanlagen, denn ähnlich wie bei den Verbrauchszählern werden die Geräte regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit getestet und etwaige Störungen nicht mehr wie bisher einmal im Jahr, sondern schon nach sehr kurzer Zeit bekannt. Gregor Bunde gibt jedoch noch einen wichtigen Hinweis: „Im Alarmfall können die Rettungskräfte weiterhin nur von Personen alarmiert werden, die das Signal des Rauchwarnmelders hören, in der Regel also durch die Bewohner oder deren Nachbarn.“


Viele Vorteile – geringere Betriebskosten

Die gesamte Umstellung erfolgt für die Mieter kostenfrei und bietet ihnen Erleichterungen sowie mehr Sicherheit. Darüber hinaus konnte die wankendorfer erreichen, dass Miete und Wartung der Zähler und Rauchwarnmelder ab 2018 in der Regel etwas günstiger werden als bisher.

Bildnachweis: © Techem GmbH

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