Klimaschutz bei der wankendorfer

Wir handeln verantwortungsvoll

Das Thema Klimaschutz ist nicht neu, und dennoch kommt es uns in diesen Tagen – wenn wir die Tageszeitungen aufschlagen oder die Nachrichten im Fernsehen oder im Radio verfolgen – manchmal so vor. Klimaschutz ist in aller Munde und er ist es aus unserer Sicht zu Recht. Denn die weit überwiegende Zahl der Wissenschaftler auf der Welt zieht den vom Menschen gemachten Klimawandel nicht in Zweifel. Von daher sind wir gut beraten, uns um den Klimaschutz und hier vor allem um die Einsparung von CO2, zu bemühen.

Die wankendorfer nimmt sich dieses Themas schon seit geraumer Zeit an. Bereits vor fast 30 Jahren hat das Unternehmen sein Bauerneuerungsprogramm gestartet, das bis heute konsequent fortgesetzt wird. Insgesamt werden wir dabei bis zum Jahresende 2019 rund 200 Mio. € in unsere Gebäude investiert haben. Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt im Bereich der energetischen Modernisierung. Hierdurch werden im Vergleich zum Zustand der Gebäude vor der Sanierung jährlich etwa 12 Mio. Kilowattstunden an Energie eingespart. Das sind pro Jahr ca. 3.200 Tonnen weniger CO2-Ausstoß.

Dieser Aufgabe stellt sich die wankendorfer, obwohl die Ausrichtung des von ihr in großen Teilen in den 1950er und 1960er Jahren errichteten Gebäudebestandes auf die heutigen und zukünftig erwarteten Anforderungen durchaus eine große Herausforderung darstellt. Stand seinerzeit angesichts einer echten Wohnungsnot nach dem Krieg die Schaffung von Wohnraum im Zentrum der Bemühungen der Genossenschaft, so hat sich heute ­der Katalog der Erfordernisse, denen die Wohnungen gerecht werden müssen, deutlich erweitert. Die Fachleute im Unternehmen finden in einem intensiven und regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit externen Experten bis heute immer wieder Lösungen, die – unter Nutzung der Finanzierungs- und Förderungsinstrumente bei uns im Land – den Klimaschutz bei den Gebäuden mit einem für die wankendorfer ebenso wichtigen Ziel verbinden: zeitgemäßen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

 

Energiebilanz durch Modernisierung

Mit unserer aktiven Mitgliedschaft in Branchenverbänden und im Klimapakt Schleswig-Holstein sind wir maßgeblich an der Entwicklung gemeinsamer Strategien des Landes zur Senkung des Treibhausgasausstoßes beteiligt. Dazu gehört auch ein intensiver und regelmäßiger Erfahrungsaustausch im Bereich Klimaschutz und Emissionen. Die Erkenntnisse lassen wir, wo immer möglich, in die Modernisierung unserer Gebäude einfließen. Das Resultat unserer Maßnahmen spricht für sich.

Aber auch bei der Wärmeerzeugung hat die wankendorfer bereits neue und klimaschonende Wege beschritten. Im Jahr 2016 gründete das Unternehmen gemeinsam mit der GETEC Wärme & Effizienz GmbH die Energie für Schleswig-Holstein GmbH (ESH). Seither werden die Heizungsanlagen in den Gebäuden der wankendorfer von diesem Joint Venture betreut und gezielt modernisiert. Drei Jahre später sind durch die hier getätigten Investitionen bereits etwa 20 Prozent des Anlagenbestandes erneuert und durch die professionelle Begleitung weitere Anlagen in ihrer Steuerung optimiert. Wo möglich, werden individuelle Heizanlagen einzelner Gebäude durch Quartierskonzepte der Wärmeversorgung ersetzt. Dabei kommen dezentrale Versorgungsanlagen in Form von Blockheizkraftwerken zum Einsatz oder es werden Kooperationen mit bestehenden Nah- und Fernwärmeversorgern genutzt. Dieses Ziel hätte die Genossenschaft aus eigener Kraft und mit dem eigenen Know-how allein so schnell nicht erreicht. Die Kooperation ist damit bei der wankendorfer ein weiterer wichtiger Baustein für den Klimaschutz, der ebenfalls zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt – mit dem heute modernisierten Anlagenbestand um mehr als 500 Tonnen im Jahr.

Diese nachhaltige Unternehmenspolitik wird die wankendorfer fortsetzen. Sowohl im Modernisierungsprogramm der wankendorfer als auch bei der weiteren Anlagenerneuerung in der ESH stehen die konkreten Pläne für die kommenden Jahre fest.

Mit ein wenig Sorge blickt die wankendorfer dabei nach Berlin und Brüssel. Die Klimaschutzziele und die aktuelle erhitzte gesellschaftliche Diskussion werden in naher Zukunft zu neuen, noch ambitionierteren Anforderungen für Hauseigentümer führen, von denen insbesondere auch die Wohnungswirtschaft betroffen sein wird. Unsere Hoffnung ist, dass mit den zu beschließenden gesetzlichen Rahmenbedingungen auch das bezahlbare Wohnungsangebot im Blick behalten wird.

1. Für diesen Neubau in der Eckernförder Straße 421 in Kiel erhielt die wankendorfer das „Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau“. 2. Blockheizkraftwerke: unabhängiger, flexibler und nachhaltiger durch eine dezentrale Wärme- und Strom­erzeugung.

Bildquelle: ilona75, iStock; Timo Wilke; GETEC

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