Unternehmerisch handeln zum Wohle der Mitglieder

Für Mieter erste Wahl: Wohnen bei Genossenschaften! Denn gegen die häufig beklagte „Heuschreckenplage“ unter den Wohnungsanbietern sind Genossenschaftswohnungen das beste Gegenmittel: Anstelle drastische Mieterhöhungen, Zwangsumwandlungen in Eigentum und häufige Besitzerwechsel befürchten zu müssen, können sich Mitglieder von Genossenschaften auf die Zuverlässigkeit, Sicherheit und vernünftige Mieten bei ihrem Vermieter verlassen! Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, regelmäßige Instandhaltung und lebenslanges Wohnrecht sind bei Wohnungsbaugenossenschaften inklusive. So verschieden Wohnungsbaugenossenschaften auch sind, in ihren Aufgaben, Zielen und in ihrem Selbstverständnis als Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens stimmen sie überein.

Genossenschaften wie die wankendorfer identifizieren sich mit den Städten und Gemeinden, in denen sie zu Hause sind und engagieren sich langfristig. Sie vereinen auf einzigartige Weise modernes Wohnen und eine soziale Gemeinschaft. Das merkt man auch daran, dass sich Genossenschaften an den Wünschen ihrer Mitglieder orientieren und ihnen nicht nur eine Wohnung, sondern eine hohe Wohn- und Lebensqualität bieten möchten.

Der Freizeittreff im Wohnquartier, die Fahrradwerkstatt für Jugendliche in der Nachbarschaft, die kostenlosen Räume für die Kinderkleider-Tauschbörse, das erste Zuhause für Flüchtlinge, ein festes Domizil für die örtliche „Tafel“ – das sind nur einige von vielen Projekten, die die wankendorfer in ihrer Region unterstützt. Verantwortung für unser gesellschaftliches Zusammenleben übernehmen, das ist für die wankendorfer schon seit Jahrzehnten selbstverständlich! Mehr dazu erfahren Sie hier.

Nachgefragt

Überall werden zum Beispiel kommunale Wohnungsanbieter von ausländischen Fondsgesellschaften aufgekauft. Kann das mit einer Wohnungsbaugenossenschaft auch passieren?

Nein, das geht nicht. Der Vorstand einer Wohnungsbaugenossenschaft kann das Unternehmen als Ganzes nicht verkaufen. Darüber können nur die Mitglieder entscheiden, also die Mieter. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit können lediglich einzelne Wohnanlagen veräußert werden.

    
Kann eine Genossenschaftswohnung in eine Eigentumswohnung umgewandelt werden?

Nein, auch das kann durch die Rechtsform der Genossenschaft nicht geschehen.


Bin ich bei einer Wohnungsbaugenossenschaft sicher vor drastischen Mieterhöhungen?

Ja, denn bei Wohnungsbaugenossenschaften ist nicht eine möglichst hohe Gewinnausschüttung das wichtigste Unternehmensziel, sondern die nachhaltige Werterhaltung und Wertsteigerung ihrer Wohnanlagen. Deshalb zahlen Genossenschaften Überschüsse nur in geringer Höhe aus und investieren sie im Interesse Ihrer Mitglieder stattdessen in die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Wohnanlagen. In diesem Zusammenhang kann es zwar zu Mieterhöhungen kommen. Diese sind aber gering und werden häufig durch Einsparungen beim Energieverbrauch ganz oder annähernd ausgeglichen.