Wohnungsumbau

Die wankendorfer hilft mit Rat und Tat

Sie benötigen künftig einen Gehwagen oder sind körperlich eingeschränkt? Sie kennen jemanden, der auf den Rollstuhl angewiesen ist und eine komfortable Wohnung sucht? Dann sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie, wenn es um Umbauten in Ihrer Wohnung geht oder wir finden für Sie und andere eine neue barrierefreie Wohnung. Gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Kranken- oder Pflegekasse entwickeln wir die baulichen Maßnahmen, die für Sie das Leben in Ihrer wankendorfer Wohnung komfortabel machen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, sich gleich mit Ihrem Stadt- oder Vermietungsbüro in Verbindung zu setzen, sobald Sie mit Ihrer Pflege- oder Krankenkasse im Gespräch über mögliche Umbauten sind, zum Beispiel im Badezimmer. Aus zahlreichen Umbauten für andere Mitglieder bringen wir die nötige Erfahrung mit, um Ihnen geeignete Lösungen vorzuschlagen, die sich in der Praxis bewährt haben. 

Auch wenn es darum geht, Ihrer Kranken- oder Pflegekasse Kostenvoranschläge für Handwerksleistungen zu unterbreiten, sind wir der richtige Ansprechpartner. Unsere Handwerksbetriebe kennen sich zum einen bestens mit unseren Wohnungen und unseren Qualitätsansprüchen aus, zum anderen können wir Ihnen häufig günstige Konditionen weitergeben. Sprechen Sie uns auch an, wenn Sie sich erst einmal unverbindlich informieren möchten, welche Umbauten möglich und sinnvoll sind und wie man vorgeht, um sie in die Tat umzusetzen. Ihr Stadt- und Vermietungsbüro freut sich auf Ihren Anruf!

In vielen Fällen beteiligt sich die Pflegekasse

Das Pflegeversicherungsgesetz sieht es ausdrücklich vor, dass die Pflegekassen sich finanziell an bestimmten Umbaumaßnahmen beteiligen sollen. „Der Grund dafür liegt auf der Hand“, erklärt Dieter Konietzko, Pressesprecher der AOK Schleswig-Holstein, „denn der Bundesgesetzgeber hat sich bei der Schaffung der Pflegeversicherung von dem Ziel leiten lassen, pflegebedürftige Personen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung wohnen zu lassen.“

Zur „Verbesserung des Wohnumfeldes“ zahlen die sozialen wie auch die privaten Pflegekassen für technische Hilfen Zuschüsse. Gezahlt wird im Einzelfalle dann, wenn durch die vorgesehenen Maßnahmen die häusliche Pflege überhaupt ermöglicht oder erheblich erleichtert wird oder aber eine möglichst selbstständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt und damit die Abhängigkeit von der Pflegekraft verringert wird. „Der Einbau eines neuen Durchlauferhitzers oder neuer Badewannenarmaturen fallen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes also nicht unter diese Zuschussregelung“, so Dieter Konietzko. In Betracht kommt beispielsweise die Erweiterung von Türen für Rollstuhlfahrer oder auch der Einbau eines Lifters, um Treppen besser bewältigen zu können. Eine finanzielle Beteiligung der Pflegekasse kann auch erwartet werden, wenn das vorhandene Mobiliar entsprechend umgebaut und so der Pflegesituation angepasst werden soll

Sogar der Umzug in eine behindertengerechte Wohnung wird im Einzelfall bezuschusst. Pro Verbesserungsmaßnahme zahlen die Pflegekassen bis zu 2.557 Euro. Inhaltlich und zeitlich zusammenhängende Verbesserungen werden dabei als eine Maßnahme angesehen. Konietzko: „Es ist nicht möglich, für jede neu eingesetzte Tür bis zu 2.557 EURO zu verlangen!“ Der Pflegebedürftige selbst hat mindestens einen Eigenanteil von zehn Prozent der Kosten zu tragen. Bei Verbesserungsmaßnahmen bis zu 2.557 Euro beträgt der Eigenanteil jedoch höchstens 50 Prozent der monatlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. AOK-Sprecher Konietzko rät, dass vor Beginn der Maßnahmen der Kontakt zur zuständigen Pflegekasse gesucht werden sollte. Anhand der Planungsunterlagen einschließlich etwaiger Kostenvoranschläge lässt sich der individuelle Pflegekassen-Zuschuss genau berechnen. Auch im Familienkreis oder im Rahmen von Nachbarschaftshilfe vorgenommene Veränderungen können bezuschusst werden.

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