21.05.2026

wankendorfer legt Jahresbericht 2025 vor

„Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter unseren Mitarbeitern, denn wir haben nicht nur unsere langfristig orientierten Investitionsplanungen erneut an ein sich dynamisch veränderndes Umfeld anpassen müssen, sondern auch einige Strukturveränderungen in der Arbeit der Genossenschaft umgesetzt. Zum Ende des Jahres 2025 sind wir mit dem Erreichten zufrieden. Mit einem Jahresüberschuss von knapp 4,8 Mio. € konnte das Eigenkapital der Genossenschaft auf nunmehr 98,1 Mio. € einmal mehr gestärkt werden. Mit den initiierten Organisationsveränderungen und Prozessanpassungen sind wir gut vorangekommen und arbeiten weiter an deren Optimierung“, so Dr. Ulrik Schlenz, Vorstand der Wankendorfer Baugenossenschaft. 

Unser Jahresbericht konzentriert sich auf die wichtigsten Zahlen und Fakten. Weitere Einblicke finden Sie hier in unserem digitalen Jahresbericht.

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Aus Zuversicht und Zupacken wird Zukunft
Von den Einflüssen globaler Krisen, einem nach wie vor schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld und noch ausbleibenden kräftigen Impulsen für den Wohnungsbau lässt sich die Genossenschaft bei ihrem Weg in die Zukunft nicht beirren. „Wir sind von unserer eigenen Gestaltungskraft für das Wohnen unserer Mitglieder überzeugt und werden die anstehenden Aufgaben weiter beherzt angehen“, führt Thorsten Gleitz aus, der zum 1. Juli 2026 den Vorstandsvorsitz der wankendorfer übernimmt. „Unser Klimapfad bis 2045 mit seinen Auswirkungen auf die Investitionen spielt dabei ebenso eine Rolle, wie technologische Fortschritte unter Nutzung von künstlicher Intelligenz, die unsere Arbeit verändern.“

Umfangreiche Investitionen in Neubau und Modernisierungen
Bereits im abgelaufenen Jahr 2025 hat die wankendorfer mit 37,7 Mio. € für Neubau, Bestandsankauf und Modernisierungen ein historisch hohes Investitionsvolumen umgesetzt und allein für den Planungszeitraum von 2026 bis 2028 sollen weitere knapp 132 Mio. € hinzukommen. „Auch mit der gestärkten Ertragskraft und einer soliden Eigenkapitalquote von über 20 % der Bilanzsumme sind unsere Möglichkeiten allerdings nicht unbegrenzt“, erläutert Thorsten Gleitz: „Daher müssen wir als an vielen Orten im Land engagierte Genossenschaft auch regelmäßig unsere Planungen mit regionalen Bedarfen und den sich aus dem Mietniveau ergebenden Refinanzierungspotenzialen abgleichen, wobei es zur Verschiebung von Schwerpunkten kommen kann. Wichtig ist uns, dass wir in diesen Fällen frühzeitig mit kommunalen Verwaltungen und Politik über unsere Pläne in den Austausch gehen.“ 

Neubauten werden aktuell von der wankendorfer in Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Laboe errichtet und sind in den kommenden drei Jahren in Schönkirchen und Kronshagen geplant. 

Ab 2027 keine Ölheizung mehr bei der wankendorfer
Neben dem Neubau als Ersatz und Erweiterung des Wohnungsbestandes spielen auch Modernisierungen eine wichtige Rolle für die Genossenschaft. Rund 39 € je m² Wohnfläche hat die wankendorfer im Jahr 2025 für Instandhaltung und Modernisierung ausgegeben. In den kommenden drei Jahren sollen im Durchschnitt sogar mehr als 40 € je m² hierfür verwendet werden. Dabei werden ebenfalls weitere 84 Heizungsanlagen mit fossilen Brennstoffen auf Wärmepumpen umgerüstet oder an Nahwärmenetze angeschlossen. Bereits im Jahr 2026 erfolgt der Austausch der letzten Anlagen, die mit Heizöl betrieben werden.

Vorstandsbesetzung vorausschauend geregelt
Für den nach 10 Jahren bei der Genossenschaft in den Ruhestand ausscheidenden Dr. Ulrik Schlenz wird der derzeitige Prokurist und Leiter des Portfoliomanagements Jan Marin neben Thorsten Gleitz den Vorstand der wankendorfer ab 1. Juli 2026 komplettieren.